Die beiden christlichen Märtyrer Valentin von Terni und Valentin von Viterbo sind enthauptet worden. Deshalb ist der Valentinstag zum Tag der Liebenden geworden: die sind auch kopflos!
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Noch ist heute!
Zitat
Schwer
Status
Schwer zieht mich das Alter zu Boden. Ungern hebe ich mich auf.
Veröffentlichung
ist zu einem Stoffwechsel geworden, der nicht mehr durch den Körper geht. Selbst das Gehirn bleibt unberührt.
Anywhere, anytime, any device
Die erste Cloud-Computing Weihnachtsgeschichte. Nach der bekannt ungewollten Empfängnis der Jungfrau Maria sollte die Angelegenheit in aller Stille in einem abgelegenen Stall in einem unwegsamen Gelände in der Nähe von Bethlehem erledigt werden. Erst durch die Just-in-Time Lieferung von Gold, Weihrauch und Myrrhe durch die (inzwischen heiligen) drei Könige Kaspar, Melchior und Balthasar konnte die Abtreibung in letzter Minute verhindert werden. Dies wäre undenkbar gewesen ohne die Echtzeit-Informationen aus dem Cloud-System. Zwar berichten zeitgenössische Quellen von einem wolkenlosen, weil sternklaren Himmel. Doch alle wichtigen Informationen kamen aus der Cloud: Wieviel Weihrauch wird exakt benötigt, um dem Kleinen die Luft zum Schreien zu nehmen? Wieviel Gold erwartet Maria als Belohnung dafür, das Balg aufzuziehen? Wieviel Myrrhe macht Josef so kirre, daß er das Weite sucht?
Alkohol
fördert nicht die Verständigung, sondern den Eindruck des Verstehens.
Die Liebe
ist ein Ort im Nirgendwo, ein Punkt wo Lust mit Schmerz zusammen trifft.
Liebesrausch
“Aber bedenke doch, Isabella: Die Liebe allein hat uns ins Dasein gebracht. Ohne die Liebe wären wir nicht – und wäre alles nichts.”
“Ich schätze die Liebe nicht viel höher, als einen guten Wein”, sagte sie zu Reynold. “Niemand würde es für eine gute Idee halten, die Trunkenheit zur Grundlage seines Lebens zu wählen.”
Dagegen sein
„Er war jetzt bald fünfzig – und schon jetzt erging es ihm wie seiner Muttter, die fast dreißig Jahre älter war; nahmen das Gefühl der Leere und unabweisbarer Vergänglichkeit zu – ringsum und in ihm selber. Die Triumphe und die Affären, die er genossen hatte, die Niederlagen und Demütigungen, die er hatte einstecken müssen – all das war – verweht. Inzwischen war er – darin den Freunden gleich – eine Karikatur seiner selbst, seiner Wünsche und Hoffnungen, zynisch und misstrauisch gegen sich; korrumpiert von der Tatsache, daß er sich mit der Wirklichkeit ausgesöhnt hatte – mit den Bedingungen, die sie ihm auferlegte. Wovon und wofür er inzwischen lebte – von den Launen des Marktes und des Zwischenhandels – das stand in krassem Gegensatz zu den Träumen seiner Jugend – zum Traum, seine Talente zu nutzen, in verräucherten Bars Chansons zu singen und bis in den Nachmittag hinein zu schlafen – in der Gewissheit, dass die täglich abgelieferten acht Stunden Arbeit und die damit verbundene Auslegung der Welt falsch waren. Die Jugend hatte er mit Dagegensein vergeudet. In seinen Dreißigern musste alles, was den Einsatz lohnte, von pfäffischem Glauben geadelt sein: dem an eine höherwertige Idee, an Gerechtigkeit, an eine gute, die Meschnheit voranbringende Sache – beifällig abgenickt von der Troika älterer, wetterbeständiger Herren und dem egalitären Hunger derjenigen, die unversöhnlich über die Einhaltung der Glaubensartikel wachten. Da war er schon auf dem falschen Weg gewesen. Und heute verteilte er mit schlauer Hand Bollywood-Produktionen über den Globus, so wie andere Autos verteilten, Blumendünger oder Zeitersparnis – von keiner anderen Vision beseelt als davon, morgen mehr als heute zu verkaufen. Das war pragmatisch, vielleicht sogar rechtschaffen, aber vor allem wirkte es daran mit, immer noch mehr nutzlose Dinge zwischen die Menschen zu schieben, zwischen sie und ihr Leben. Außer Zweifel stand: Was nicht die Dauer bestätigte, die in einem einzigen erfüllten Moment liegen konnte, war Betrug.“
Unkommentiertes, wörtliches Zitat aus Thomas Palzers Roman „Ruin“, (C) Verlag Blumenbar, 2005
Paradox!
Zitat
Früher habe ich mich immer für klüger gehalten, als andere. Heute, wo ich wirklich klüger bin, mach´ ich das nicht mehr!